Irreal verspielt Sieg

Nach 2:0-Führung bis zur 75. Minute verlieren völlig erschöpfte Irrealos noch mit 2:3.

Bundesarchiv_Bild_rutschen.jpg-DSG Irreal-St. Leopold

Nachdem Michi Pfeiffer in der Vorwoche von Hellys Keksen genascht hatte, ließ sich der Präse nicht lumpen und erschien mit zwei Packungen „Bahlsen Chokini“ am Rapid-Oberlaa-Platz. Kraftfutter, das bitter nötig war, denn nur elf fitte Irrealos hatten sich an diesem Sonntagnachmittag zum Spiel gegen ASG eingefunden. Und es war auch Kraftfutter, das Wirkung zeigte. Denn schon nach fünf Minuten traf Luki J. nach Zuspiel von Ati zur Führung gegen den Spitzenklub der Unterliga B. Als Luki J. dann in der 25. Minute den gegnerischen Tormann mit einem Schuss aus 40 Metern überraschte, gab’s beim kleinen Irreal-Anhang um Naschkatze Pfeiffer kein Halten mehr. 0:2. Es roch nach einer Sensation. Denn auch nach dem Seitenwechsel machte die Elf des spielenden Coachs Würrer zunächst noch vieles richtig, stand kompakt und verschob im Block.

Leider verabsäumte man es mit einem dritten Tor alles klar zu machen und so kam es, dass der Gegentreffer zum 1:2 in der 75. Minute – als auch langsam die Kräfte schwanden – gehörig für Nervosität und Unruhe sorgte. Die Ordnung war dahin – und so gelang ASG in den Schlussminuten nicht nur der Ausgleich sondern sogar noch das Siegtor. Das schmeckte Pfeiffer & Co. gar nicht.

Bild: Wikimedia, Bundesarchiv Allgemeiner Deutscher Nachrichtendienst (CC BY-SA 3.0 DE)