Ein Satz mit X...

...das war wohl nix. Irreal verabschiedet sich mit desolaten 45 Minuten und einer unnötigen 2:5-Niederlage in die Winterpause.

Winterschlaf-a19421289.jpg-DSG Irreal-St. Leopold

Irreal begab sich 45 Minuten zu früh in den Winterschlaf...

Wie schon so oft in dieser Herbstsaison startete Irreal auch in der letzten Partie vor der

Winterpause quasi mit einem Rückstand. Denn bereits nach zehn Minuten führten die 

Gäste aus Rudolfsheim mit 2:0 dank lethargischem Abwehrverhalten nach einem Corner 

sowie einem leichtfertigen Ballverlust im Verteidigungsdrittel. Goalie Luki P. konnte 

einem Leid tun, zumal er den Ball in diesen Anfangsminuten lediglich zum „aus dem Netz 

holen“ berührte.

Nichts desto weniger schienen die Würrer-Mannen wild entschlossen das Spiel zu 

drehen – erst recht nachdem Flo G. am Sechzehnereck einen Gegner überspielte und mit 

einem herrlichen „Stangler“ den Assist zu Atis achtem Saisontreffer lieferte.

Auch wenn das Irreal-Spiel fehleranfällig blieb, war man von nun an die bessere 

Mannschaft und konnte sich trotz Schneefall, Windböhen und eisiger Kälte Chancen 

erarbeiten. Letztlich war es jedoch eine Standard-Situation kurz vor der Pause, die 

zum Ausgleich führte: nachdem sich Klaus von seinem Gegner löste, verwertet er Atis 

Maßflanke schnörkellos zum 2:2.

Der psychologische Vorteil einer gelungenen Aufholjagd, der zu erwartende 

Rückenwind sowie der Fakt zumindest ab dem 0:2 „der Einäugige unter den Blinden“ 

gewesen zu sein, ließen eine verheißungsvolle zweite Halbzeit erwarten. Doch erstens 

kommt es anders und zweitens als man denkt. Denn nachdem Rudolfsheim die irreale 

Drangperiode mittels 3:2-Führung für beendet erklärte, schien sich das weiße Ballett 

bereits in den Winterschlaf zu begeben, obwohl Coach Würrer mit der Hereinnahme von 

Jules, Philipp O. und Helly nochmals geballte Offensivkraft in die Waagschale legte.

Vor allem nachdem 2:4 wirkt Irreal desolat: mit mangelnder Lauf- und 

Kampfbereitschaft und unzähligen technischen Fehlern machte man dem 

Gegner ein verfrühtes Weihnachtsgeschenk in Form eines weiteren Treffers und 

damit einhergehenden drei Punkten – die Stimmung in der Irreal-Kabine war 

dementsprechend getrübt. 

Nichts desto trotz war die erste Hälfte dieser ersten Unterliga-Saison – auch wenn 

zweifelsohne mehr möglich gewesen wäre - nicht ganz schlecht, denn fünf Niederlagen 

stehen immerhin auch 4 Siege und zwei Remis gegenüber. Sollte im Frühjahr jeder 

einzelne Irrealo sein (unbestritten vorhandenes) Potential etwas öfter auf den Platz 

bringen und die Defensive wieder an Stabilität gewinnen, sollte ein Platz in der oberen 

Tabellenhälfe jedenfalls möglich sein, obwohl uns mit unseren „Weltenbummlern“ Mate 

und Steini zwei absolute Stützen vorübergehend abhanden kommen.